Was eine historische Abstimmung über unser emotionales Verhältnis zu Natur, Arbeit, Geld und Wert offenbarte.
Vor fast zehn Jahren, 2016, führte die Schweiz ein weltweites Novum durch — ein Nationalreferendum:
💬 Sollten alle Erwachsenen ein bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) erhalten — ohne Vorbedingungen?
💡 Jeder bekommt eine Grundzahlung, unabhängig von seinem Einkommen. Unabhängig von seinem Job.
Das Ergebnis ?
❌ 76,9 % stimmten mit Nein
Selbst in einer der reichsten und stabilsten Demokratien der Welt sagten fast 4 von 5 Personen: « Nein! »
Was war also wirklich los?
Es ging nicht um Inflation. Nicht um Budgets. Nicht um Faulheit. Es ging um etwas Tieferes:
Selbst diejenigen, die die Idee unterstützten, fühlten sich unwohl. Als würde das Erhalten von Geld ohne etwas zu produzieren, einen tiefen inneren Vertrag brechen. Die Schweiz brachte die Frage einfach zur Abstimmung.
Aber das ist keine Schweizer Geschichte. 🌍 Es ist eine weltweite Geschichte.
Hier ist also die eigentliche Frage:
💡 Was ist mit all dem Wert, den wir für den Planeten schaffen, ohne dafür bezahlt zu werden?
Das sind alles Taten der Verantwortung. Sie reduzieren Schaden. Sie stellen das Gleichgewicht wieder her. Sie bringen langfristigen Wert für alle.
Aber in der heutigen Wirtschaft?
⚠️ Sie zählen oft gar nichts
💥 Oder schlimmer — sie werden aktiv entmutig
Warum?
Weil ein Produkt oder Verhalten, das Menschen oder den Planeten schadet …
…immer noch einen Marktwert dominieren kann, während diejenigen, die sich kümmern, schützen oder erhalten, das nicht tun.
🧾 Mit anderen Worten: Das System belohnt Ausbeutung statt Verantwortung.
In dieser 7-teiligen Serie werden wir erkunden:
Es geht nicht darum, Geld abzulehnen.
Es geht um Gleichgewicht!
⏩ Nächstes: Geld = Arbeit = Wert: Eine Geschichte, die wir alle geerbt haben
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💬 Und sagen Sie uns:
Haben Sie sich schon mal gefühlt, dass Ihre ökologischen oder sozialen Entscheidungen in der Wirtschaft unsichtbar sind — obwohl sie so wertvoll sind?
Das bedingungslose Grundeinkommen (BGE) wird typischerweise als bedingungsloses Einkommensnetz dargestellt — eine Grundzahlung, die Menschen unabhängig von ihrem Beschäftigungsstatus unterstützen soll. Eine ökologische Bürgerdividende unterscheidet sich in Zweck und Gestaltung: Sie basiert auf der Idee, dass Naturkapital grundlegendes gemeinsames Vermögen ist, und dass die aktuelle Wirtschaft es versäumt, ökologischen Wert auf die gleiche Weise finanziell sichtbar zu machen wie Produktivität (Löhne, Gewinne, Dividenden).
Mit anderen Worten: Es geht nicht hauptsächlich darum, das Einkommen von der Arbeit zu entkoppeln. Es geht darum, Wertsignale zu korrigieren, damit Verantwortung mit den kurzfristigen Anreizen konkurrieren — und diese ergänzen — kann, die heute dominieren, und damit ökologischer Wert glaubwürdig, transparent und in großem Maßstab anerkannt werden kann. Für den größeren Rahmen siehe unsere Theorie des Wandels — Überblick.
Einen tieferen Blick darauf, wie wir die Unstimmigkeit zwischen Wert und Belohnung korrigieren können, finden Sie in unserem Theorie des Wandels-Rahmen.
Entdecken Sie mehr über die Gründe, warum Natur keine Wohltätigkeit ist, in diesem Artikel über Natur als wirtschaftliche Notwendigkeit.
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